Neue Runde im Rechtsstreit Microsoft vs. i4i
Nachdem Richter Leonard Davis, Microsoft zu einem Verkaufsverbot für Microsoft Word und einer Schadensersatzzahlung von rund 290 Millionen US-Dollar an i4i verdonnerte, geht der Softwareriese nun in die Offensive und beantragte vor einem US-Berufungsgericht die Aufhebung des Verkaufsstopps. Nach Unternehmensangaben befürchtet Microsoft einen „irreparablen Schaden“. Microsoft´s Angaben zufolge, ist die komplette Office-Suite durch die Verfügung betroffen.
Rückblick: Ein texanisches Gericht hatte dem XML- Experten i4i Recht gegeben, das dem Softwareunternehmen Microsoft Patenverletzung bei dem Dokumentenformat XML vorwirft. Der Konzern muss lt. Gerichtsbeschluss innerhalb von 60 Tagen entsprechende Teile der Software entfernen.
Ob man für den deutschen Markt mit Konsequenzen bzgl. eines Verkaufsverbotes rechnen muss, ist indes noch unklar.