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Marktanteil von Bing steigt zu Lasten von yahoo

Microsoft Bing konnte im Oktober seinen Marktanteil in Amerika auf knapp 10% steigern. Damit entwickelt sich die Suchmaschine von Microsoft, zu einem harten Konkurrenten für google. Bei google besteht darum aber noch lange kein Grund zur Beunruhigung, denn Bing legt nicht auf Kosten von google zu – sondern zu Lasten von yahoo, bestätigten die Marktforscher von ComScore.

Microsoft war im Frühjahr mit der Suchmaschine Bing an den Start gegangen, um das schlecht angenommene Microsoft Live Search abzulösen. Nur kurze Zeit später, verbündete sich Microsoft zudem mit Yahoo zu einer mehrjährigen Partnerschaft, wobei Yahoo künftig die Suchtechnologie von Microsoft nutzen darf und im Gegenzug dazu an den Werbeeinnahmen beteiligt wird. Neustes Future der noch jungen Suchmaschine ist, die vor wenigen Wochen gestartete Echtzeit-Suche auf Twitter & Facebook.

Facebook kauft ein!

Facebook gab laut einem Bericht des Wall Street Journal bekannt, den Web-2.0 Aggregator FriendFeed für 50 Mio. Dollar zu übernehmen.  Es wird spekuliert, ob der „kleine“ Gegenspieler (ca. 1 Mio. Nutzer) von Twitter (ca. 45 Mio. Nutzer) nun bald vom Markt verschwindet. Facebook selber soll es bei dem Deal wohl eher um das Know-how und die Mitarbeiter gegangen sein, als um den Ausbau einer Konkurenzplattform für Twitter.

Gleichzeitig stockte Facebook auch sein eigenes Angebot auf. Auf der englischsprachigen Facebook- Seite kann man jetzt u.a auch das Internet durchsuchen. Die Suchergebnisse stammen von Microsofts Suchmaschine und Google-Konkurrenten Bing. Durch eine Integration von Bing in Facebook, gelang Microsoft ein weiterer Schritt, dem Konkurrenten google, Marktanteile im Bereich der Web-Suche abzunehmen.

Bing mit Werbung zu dubiosen Online-Apotheken

Ein kürzlich erhobener Bericht behauptet, dass die Microsoft Suchmaschine Bing mit Inseraten von zwielichtigen Apotheken regelrecht übersät ist.

Davon scheint jedenfalls die Firma KnujOn, welche sich das Gebiet des Spam-Monitorings im Internet zum Fachgebiet gemacht hat, überzeugt zu sein. Und auch im Hause Legitscript, einem Verifizierungsunternehmen für Online-Apotheken, herrscht diese Meinung. Im Zuge der Analyse hat man 69 Inserenten aus dem Bereich der Apotheken-Anzeigen auf Bing genauer betrachtet. Nur sieben von den untersuchten Firmen gelten als einwandfrei. Der Großteil scheint also illegal verschreibungspflichtige Medikamente im Internet anzubieten.

Die gültigen US-amerikanischen Gesetze legen hier ganz klare Bedingungen fest. Das Zustellen von verschreibungspflichtigen Medikamenten ohne Rezept von außerhalb der Vereinigten Staaten ist ausdrücklich verboten. Über die auf Bing geschalteten Anzeigen wurde man jedoch auf derartige Angebote aufmerksam. Abgesehen von den rechtlichten Umständen soll es sich des Öfteren um Fälschungen zu handeln. Eine Bestellung an sich scheint mit dem Zutun von Bing jedenfalls kein Problem zu sein. Microsoft hat dazu keinen Kommentar abgegeben. Quelle: Gulli.com