Samstag 7. November 2009 von admin
Wie das amerikanische Auktionshaus ebay mitteilte, konnte der Rechtsstreit mit den Skype Gründern, Zennström und Friis um die Einigung über Software-Rechte und dem Verkauf von Skype an eine Investorengruppe, beigelegt werden. Hintergrund der Klage war, als die Skype Gründer den Dienst an ebay verkauften, behielten sie Rechte an Teilen der Technik. Später kündigten sie ein Lizenzabkommen auf, als bekannt wurde das ebay Teile des Quelltextes bei einer Patentanmeldung veröffentlichte. Dies hinderte ebay aber wohl nicht daran, diese Technik weiter zu nutzen.
Die Skype Gründer stimmten einer Abtretung ihrer Urheberrechte an der von Joltid lizenzierten Software ab, wodurch diese in den Besitz von Skype übergeht. Damit ist für ebay nun der Weg frei, um den Internettelefondienst Skype an eine Investorengruppe für rund 2 Milliarden Dollar zu verkaufen.
Im Gegenzug für die Übertragung der Softwarerechte, erhalten Niklas Zennström und Janus Friis eine Minderheitsbeteiligung von 14 % der Unternehmensanteile von Skype. Weitere 30 % behält ebay und die Investorengruppe Silver Lake verfügt dann über eine Mehrheit von 56 %.
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Montag 21. September 2009 von admin
Der französische Luxusgüterhersteller LVMH hatte ebay wegen der Auktionszulassung für gefälschte Produkte des Herstellers, auf eine Abfindungszahlung in Höhe von 4 Millionen €uro verklagt.
Nun befand ein Gericht, das sich ebay der der Fälschung durch Nachbildung oder Imitation schuldig gemacht hat und verurteilte das Auktionshaus zu einer Abfindungszahlung von 80.000 € an LVMH. Damit blieb das Gericht zwar deutlich unter der geforderten Summe, machte aber auch deutlich, das bei jedem erneuten Verstoß durch ebay, eine zusätzliche Geldbuße von 1.000 € fällig wird.
Nach den Worten der Richter, sei ebay verpflichtet, noch vor der Einstellung eines Produktes sich zu überzeugen, ob es sich bei der Ware tatsächlich um ein Original handele.
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Freitag 18. September 2009 von admin
Nachdem wir am 02.September´09 über den Teil-Verkauf von Skype an eine Investorengruppe um Netscape-Gründer Andreessen berichtet hatten, haben nun die Skype-Gründer Zennström und Friis, ebay und seine neuen Miteigentümer vor einem kalifornischen Gericht verklagt. Laut Aussagen der Skype Gründer, nutzt das Konsortium widerrechtlich die Peer-to-Peer-Technik Global Index. In der Klage wird die Einstellung des VoIP-Dienstes, sowie ein Schadensersatz von 75 Milliarden US-Dollar gefordert.
Hintergrund der Klage ist, als die Skype Gründer den Dienst an ebay verkauften, behielten sie Rechte an Teilen der Technik. Später kündigten sie ein Lizenzabkommen auf, als bekannt wurde das ebay Teile des Quelltextes bei einer Patentanmeldung veröffentlichte. Dies hinderte ebay aber wohl nicht daran, diese Technik weiter zu nutzen.
Pikant ist aber auch, dass sich unter den neuen Miteigentümern ein ehemaliger Skype-Manager (Mike Volpi) befindet. Volpi war aber nicht nur für Skype tätig, sondern war auch Ex-Chef von Joost, was wiederum ein weiteres Unternehmen von Zennström und Friis ist. Nun wurde aber bekannt, dass man Volpi vor ein paar Tagen seines Amtes bei Joost enthoben und gekündigt hat.
Nachdem 65% an eine Investorengruppe zu denen Marc Andreessen und dessen Partner Ben Horowitz gehören verkauft wurde, hält ebay selber noch rund ein Drittel der Anteile an Skype.
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