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EU Kommission stellt Bußgeldverfahren gegen Microsoft ein
Microsoft und die EU-Kommission haben sich geeinigt: In Zukunft wird der Software-Gigant in seinen Betriebssystemen neben dem Internet Explorer auch Konkurrenz-Browser anbieten. Damit konnte Microsoft dem drohenden Bußgeldverfahren durch die EU-Kommission entkommen. Diese hatte in der Vergangenheit das Softwareunternehmen wegen Verstößen gegen den fairen Wettbewerb, schon zu ca. 1,7 Milliarden €uro Strafe verurteilt.
Fraglich ist nur, was es Europas Bürger nützt? Ab März 2010 werden wir bei der Installation der von Microsoft ausgelieferten Windows-Versionen per Auswahlbutton befragt, welchen Browser wir in der Zukunft gerne nutzen möchten.
Neuigkeiten im Rechtsstreit Microsoft vs. i4i
Wie wir schon in unseren News vom 19.August berichteten, hat Microsoft im Rechtsstreit mit i4i, vor einem US-Berufungsgericht die Aufhebung des Verkaufsstopps für Microsoft Word beantragt. Dieses Verkaufsverbot wurde nun erstmal außer Kraft gesetzt. Der Antrag vom Softwareriesen Microsoft, den Vollzug der einstweiligen Verfügung, für die Zeit in der das Berufungsverfahren läuft auszusetzen, hatte Erfolg. Das Word-Verkaufsverbot wäre zum 10.Oktober in Kraft getreten. Als neuer Anhörungstermin wurde der 23.September 2009 genannt.
Rückblick: Ein texanisches Gericht hatte dem XML- Experten i4i Recht gegeben, das dem Softwareunternehmen Microsoft Patenverletzung bei dem Dokumentenformat XML vorwirft. Der Konzern muss lt. Gerichtsbeschluss innerhalb von 60 Tagen entsprechende Teile der Software entfernt. Daraufhin ging der Softwareriese in die Offensive und beantragte vor einem US-Berufungsgericht die Aufhebung des Verkaufsstopps. Nach Unternehmensangaben befürchtet Microsoft einen „irreparablen Schaden“. Microsoft´s Angaben zufolge, ist die komplette Office-Suite durch die Verfügung betroffen.
Neue Runde im Rechtsstreit Microsoft vs. i4i
Nachdem Richter Leonard Davis, Microsoft zu einem Verkaufsverbot für Microsoft Word und einer Schadensersatzzahlung von rund 290 Millionen US-Dollar an i4i verdonnerte, geht der Softwareriese nun in die Offensive und beantragte vor einem US-Berufungsgericht die Aufhebung des Verkaufsstopps. Nach Unternehmensangaben befürchtet Microsoft einen „irreparablen Schaden“. Microsoft´s Angaben zufolge, ist die komplette Office-Suite durch die Verfügung betroffen.
Rückblick: Ein texanisches Gericht hatte dem XML- Experten i4i Recht gegeben, das dem Softwareunternehmen Microsoft Patenverletzung bei dem Dokumentenformat XML vorwirft. Der Konzern muss lt. Gerichtsbeschluss innerhalb von 60 Tagen entsprechende Teile der Software entfernen.
Ob man für den deutschen Markt mit Konsequenzen bzgl. eines Verkaufsverbotes rechnen muss, ist indes noch unklar.
Gericht verdonnert Microsoft zu Schadensersatz in Millionenhöhe
Der Rechtsstreit zwischen dem Software-Riesen Microsoft sowie dem XML-Experten i4i, geht in eine neue Runde. Richter Leonard Davis bestätigte ein Verkaufsverbot für Microsoft Word und verdonnerte Microsoft zu einer Schadensersatzzahlung von rund 290 Millionen US-Dollar an i4i.
Das Gericht unter Richter Leonard Davis befand den Software-Giganten für schuldig, die US-Patent Rechte von i4i vorsätzlich verletzt zu haben und gab weiter einem Verkaufsverbot für Microsoft Word bekannt. Im Klartext heißt das, das Microsoft in den USA keine Version von MS Word verkaufen darf, mit der sich docx-, xml,- bzw. DOCM Dateinen öffnen lassen